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+++ Übersicht +++

Montag 19.09.

14Uhr Ankunft, Aufbau und Registrierung
18Uhr Kennenlernen

Dienstag 20.09.

11-13Uhr Das Politische des lesbischen Begehrens
Vortrag/Diskussion, für 5-25 Frauen
13-16Uhr (Queer-)Feministische
Sprachinterventionen bei MediaWikis
15-19Uhr Sexismus und Antirassismus
Für Flüchtlings Aktivist*innen und andere AntiRa-aktivist*innen, max. 15
17-20 Monsterworkshop
Workshop, max 15, all genders and species welcome
21 Dj Metzgerei
party

Mittwoch 21.09.

10-18Uhr Liebe, Sex und Zärtlichkeiten
Open for all genders, max 15
13-15Uhr Queer-feministisch im Alltag
16-18Uhr A guten Schuß
(Kamera Workshop, Teil 1, Theorie), Open for all genders
17-21Uhr “Wer ist dieses Mädchen-Junge?”
Workshop, Open for all genders. max 3 – 12
ab 21Uhr Ferien in Schlampenau
Filmpräsentation

Donnerstag 22.09.

11-13Uhr A guten Schuß
(Kamera workshop, Teil 2, praxis)
12-18Uhr Silikon dildo workshop
Workshop, Open for all genders, max. 15, keine Vorkenntnisse erforderlich
15-18Uhr Queer feministische Community Online Media: Organisation, Entwicklung und Wachstum
theorie, part 1, open for all genders
16-18Uhr Eine Gebärmutterhals und Vagina Livetour by Sadie Lune
für Personen mit Gebärmutterhals, max 20
18-21Uhr Nachtschattenpower
19-21Uhr Queer BDSM -Politik des Begehrens“

Freitag 23.09.

11-14Uhr Virginia Woolf schule
Erzählung & Diskussion, Open for all genders
12-18Uhr Bikesexual: vegan DIY Sexspielzeuge aus kaputten Fahrradteilen
Workshop, Open for all genders, max. 25, keine Vorkenntnisse erforderlich
13-15Uhr Sexarbeit: eine Arbeit wie „jede andere?“
15-18Uhr Queer feministische Community Online Media
praxis, part 2
15-17Uhr Kampf ums Rederecht
Diskussion, open for all genders, max. 30
18-20Uhr Frauencafé erzählt ihre Geschichten
Erzählung, Diskussion, Film, Keine Teilnehmer_innen Beschränkung, Open for all genders
21Uhr Queer Burlesque Show: Gay love story
performans+nachher party und bands

Samstag 24.09.

11-14Uhr Nimm mir den Hammer nicht aus der Hand!“
Möglichkeiten und Grenzen antisexistischer Baustellenpraxis

Erzählung, Diskussion, Nur FrauenTrans, min 5, maximal 20 teilnehmer_innen.
11-15Uhr Antifa und Männlichkeit
Open for all genders, max. 20
16-18Uhr Safer sex workshop by Sadie Lune
open for all genders, max. 20
ab 18Uhr Mit Judith Butler in die Disco
Lecture von Didi Neidhart
ab 19Uhr Warten auf das Wunderland
Screening und Gesprächsrunde zum Dokumentarfilm

Sonntag 25.09.

ganztägig kollektiven Reinigung und Verpackung

 

noch nicht festgelegten Zeiten:

FrauenLesbenTrans Fahrradwerkstatt by Bikekitchen Wien

Geschlecht im Spiel
Film präsentation & diskussion

Eifersucht und Patriarchat

Prostata massage – penetration und heteronormativität Diskussion

Heteronormativität und sexismus in Hip Hop

und viel mehr

permanent programm

* kost-nix-laden mit verkleidungskiste, masken, make-up usw.
* Kino mit viele viele filmen
* infoshop und bibliothek, mit mediathek (filmen, pdfs und musik hochladen und herunterladen)
* Raum nur für frauen und trans (schutzerer raum)
* Austellung und installation
* DIY siebdruck
* Basteln ecke
* Täglich tätigkeiten, zu tun und zu teilnehmen: Kochenteam, Putzteam und Infotisch

Alle sind eingeladen, sachen zu bringen, entweder ein schickes Kleid oder Perücke für die Verkleidungskiste, Filme oder queer-feministischen Stickers, Zines und Bücher, etwas für Basteln und DIY, Dekorationen etc.! Bis bald!


+++ Details+++


(Queer-)Feministische Sprachinterventionen bei MediaWikis

Open for all genders, Teilnehmen können alle Interessierten. Vorwissen wird nicht benötigt. Macker_innenverhalten werden wir jedoch nicht tolerieren.

Wikipedia ist inzwischen zu einem allseits bekannten und, für viele von uns, unverzichtbaren Bestandteil unserer Internetnutzung geworden. Neben Wikipedia nützen viele von uns jedoch auch in anderen Kontexten die darunter liegende Software: MediaWiki. Die Software MediaWiki ist, wie die Inhalte der Wikipedia selbst, kooperativ erstellt und wird als Freie Software produziert. Das bedeutet, dass sich potentiell alle Interessierten einbringen können. Auch Adaptionen oder komplett neue Projekte können daraus hervorgehen.

Trotz dieser nominellen Partizipationsmöglichkeit ist nicht nur die Wikipedia sondern vielmehr auch die Technologie dahinter männlich dominiert. Entsprechend diesem Verhältnis unterliegen die verwendeten Interfaces einem patriarchalen Bias. So gibt es zwar alle nur erdenklichen Sprachversionen – neben einer “English” Version, gibt es auch eine für “British English” oder gar “Simple English”, neben “Deutsch” gibt es auch “Österreichisches Deutsch”, “Schweizer Hochdeutsch” oder “Deutsch (Sie-Form)”. Was es allerdings nicht gibt ist – beispielsweise für die deutsche Sprache – eine gendergerechte Sprachversion, geschweige denn eine queere, feministische oder gar utopische Variante.

Mit diesem Projekt wollen wir genau das ändern und die nominell ausgestellten Partizipationsmöglichkeiten ernstnehmen und einfordern. Nichts spricht dagegen auch Sprachvarianten mit Binnen-I, Gender_Gap, generischem Femininum oder in utopischen Wunschvarianten zu erstellen. So soll dieses Projekt in erstere Linie
zur Hilfestellung und Koordination dienen, um es verschiedensten Leuten und Gruppen zu ermöglichen, eine auf ihre Bedürfnisse adaptierte Sprachversionen von MediaWiki zu erstellen und/oder zu nutzen.

Mediawiki-Localisations
Wikipedia auf deutsch
Wikipedia in english


Sexism and antiracism

Für Flüchtlings Aktivist*innen und andere AntiRa-aktivist*innen, min./max. Teilenehmer_innenzahl: 1-15. Trigger Warnung für Menschen die traumatisiert sind aufgrund ihrer Erfahrungen mit Sexismus und/oder Rassismus.

Wir sprechen in lockerer Runde über die Chancen und Probleme antisexistischer Antirassismusarbeit. Die Referent*in Veronika Dimke will einen Austausch über männliche Dominanz in der Antirassismusarbeit und Rassismusvorwürfe gegen Aktivist*innen anstossen.

Es erfordert Mut über das Tabuthema Sexismus innerhalb antirassitischer Gruppen zu reden. Der Workshop bietet eine Plattform selbstkritisch darüber nachzudenken, was an Rassismus- und Sexismusvorwürfen dran ist. Welche Vorraussetzungen brauchen wir um angstfreie Arbeitsräume zu schaffen und auch gegen eigene Diskriminierungserfahrungen aktiv zu werden?

Bitte Voranmeldung an:
veronika.dimke[at]web[dot]de


Monsterworkshop

Bis zu 15 TeilnehmerInnen. Jeder ist willkommen (all genders and species welcome) Workshop by Anthony Clair Wagner

Der Workshop besteht aus einer Einführung in den Themenbereich Monster und deren historische Bedeutung. Danach widmen wir uns einer Betrachtung der Monster aus Queer-Feministischer Sicht. Was verbindet Monster mit Frauen und queeren Personen? Nachdem wir uns so mit der Stigmatisierung und den gängigen Machtverhältnissen auseinander gesetzt haben, drehen wir den Spieß um indem wir uns die Monster rück aneignen und lernen die Machtposition der Monster kennen. (Falls gewünscht schließt der Workshop mit einem praktischen Teil (wir verwandeln uns in Monster) ab. Die Workshop TeilnehmerInnen sind herzlich eingeladen eigenes Material mitzubringen.


Dj Metzgerei

Opening party

Metzgerei is a DJ, producer and booker. Located in Berlin, she performs and organizes events all over Europe. In 2008, Metzgerei began her legendary Bend Over parties that have been hosted all around the world. In 2009 she founded the queer feminist art magazine “Bend Over,” which is currently being widely distributed throughout Europe, America, Asia and Australia. In 2009 Metzgerei started producing remixes and in 2011 her own tracks.

siehe auch:
Myspace
Djmetzgerei.com


Liebe, Sex und Zärtlichkeiten

Open for all genders, Workshop am Mittwoch den 21.9.2011 von 10-18Uhr, bitte nicht später kommen! Teilnehmer*innenzahl: 5 bis ca 15.

Liebes Dr. Sommerinnen-Team!
Ich bin Feminist*in, aber mein Sex-Leben ist dadurch nicht gerade einfach geworden. Ich weiß zwar, was für Sex ich nicht will – aber dadurch nicht unbedingt was ich will. Den patriarchalen Müll in meinem Kopf will ich entsorgen, und ich habe teilweise auch sehr konkrete Vorstellungen davon, wie meine Utopie aussehen würde, aber so im echten Leben ist alles ja dann doch viel komplizierter.
Wo bitte bleibt die Revolution?
Enttäuscht,
eure Josephine

Liebe Josephine!
Wir können gut verstehen, dass du verwirrt bist. Das Leben als Feministin ist ja wirklich nicht immer leicht. Nicht nur Lohnschere und Diätjoghurt machen uns den Alltag schwer, nein, dann sind da auch noch all diese patriarchalen Bilder in unseren Köpfen. Gerade beim Thema Sexualität ist es oft besonders schwer mit all den Widersprüchen umzugehen, die sich ergeben, wenn ich eine gute Feministin sein will und auch noch ein befriedigendes Sexualleben haben möchte. Feministinnen haben besseren Sex heißt es, und auch wenn das allerhöchstwahrscheinlich stimmt, ist der Weg doch ein beschwerlicher.
Damit du diesen steinigen Pfad nicht alleine gehen musst, können wir dir aber den Workshop ‚Liebe, Sex und Zärtlichkeiten‘ ans Herz legen. Dort wollen wir gemeinsam über Sex sprechen – mit allem was dazu gehört: sexuelle Praktiken, Gefühle, Wünsche und Ängste; soziale Beziehungen, Romantische Zweier Beziehungen, Multi-Lustige-Konstruktionen; internalisierte Sexismen und patriarchale Bilder, sowie antisexistische Utopien und feministische Strategien, wie etwa das Zustimmungskonzept. Dabei achten wir besonders auf eine angenehme Athmossphäre und behutsamen Umgang mit Bedürfnissen – wir wollen einen sicheren Rahmen für Austausch und Kommunikation schaffen.
Hast du Lust zu kommen?
Liebe Grüße,
dein Dr. Sommerinnen-Team

siehe auch: Kritische Bildung


Queer-feministisch im Alltag

Wrorkshop und Diskussion, für 4-10 TeilnehmerInnen, jede_r mit queer-feministischem selbstverständnis

Der Workshop ist als Austausch- und Diskussionsraum gedacht. Er soll Gelegenheit bieten sich explizit über Möglichkeiten heteronormativitätskritischer Strategien und Praktiken im Alltag, auch außerhalb von queeren Räumen und Veranstaltungen, auszutauschen.

Welche Möglichkeiten gibt es queer-feministische Kritik über kurze Begegnungen im
Alltag in die Gesellschaft zu tragen? Kritik an einer Gesellschaft die permanent Heterosexualität und Zweigeschlechtlichkeit als Norm reproduziert.

Wie gelingt es in Alltagssituationen durch kleine Strategien oder Praktiken Verwirrung zu stiften, heteronormative Erwartungen zu brechen und Eindeutigkeit
entgegenzuarbeiten. Breitbeinig in der U-Bahn Raum einfordern… nicht kohärente
Geschlechterinszenierungen um die Konstruiertheit jeglicher Geschlechterinszenierung zu entlarven… nicht-hetero Gespräche an der Bushaltestelle – um klar zu machen dass nicht jede_r hetero lebt… wir tauschen uns über Lieblingsstrategien aus und entwickeln neue Strategien für Situationen und Räume die wir queerend erobern möchten… Arbeit, Strasse, Uni, Club


A guten Schuß. Kamera Workshop.

Open for all genders

Ein partizipativer Kamera Workshop im Rahmen der QueerFem Vernetzungswoche 2011 mit dem Ziel Fähigkeiten und Ideen über die kreativen Einblicke der Kamera Aufnahmetechniken auszutauschen. Bis zu 15 Teilnehmer_innen mit verschiedenen Hintergründen werden in einer freundlichen Atmosphäre versuchen von und miteinander zu lernen.

Dieser Workshop richtet sich an alle, die daran interessiert sind neue Videos zu drehen. Neue Ideen sind willkommen.

Falls Du eine Videokamera hast, bitte mitnehmen. Eine einfache Videokamera wird für diejenigen zur Verfügung stehen, die keine eigene haben. Falls Du Dein Equipment mit anderen teilen magst, ist das natürlich super.

Es ist ein 2-Tage Workshop : insgesamt 4 Stunden, im erste Tag wird diskutiert, Theorie und sich mit der Kamera vertraut machen, im zweiten Tag gefilmt.


Das Politische des lesbischen Begehrens.
Vortrag/Diskussion. Workshop mit Birge Krondorfer (Frauenhetz/Wien)

5/25 Frauen

Nicht um Identität ging es, sondern um politische Subjektivität und Widerstand. Eine Erzählung zur Geschichte der lesbischen Existenzweise in der Frauenbewegung. Und was daraus geworden ist – darüber fehlt die Auseinandersetzung.

Kenntnisse in feministischer Theorie schön, aber nicht Bedingung.
siehe auch: Frauenhetz website


“Who’s that boy-girl?”

Open for all genders. Ca. 3 – 12 teilnehmerInnen
Arbeit, Öffentlichkeit, Partnerschaft, Intimität, Kunst und Selbsdarstellung. Bereiche und Rollen, welche wir im Alltag ganz locker durchswitchen können sollen. Oft ist das aber gar nicht so leicht. Gerade an diesen Schnittstellen und Spannungspunkten kann sich jedoch Potential enthüllen und neues Wachstum möglich werden. Der 4 stündige Workshop (inkl. Pausen) möchte Grenzen ausloten und manche vielleicht auch erweitern. Darin enthalten sind Übungsanregungen, Diskussionsfreiräume und als Abschluß die Möglichkeit einer Musik-Performance-Improvisation zum Thema.

Alles, das die Wahrnehmung deiner Identität bzw. deren Darstellung dient, sie überhöht bzw. diese auch innerhalb deines persönlichen oder eines allgemein relevanten Spannungsfeldes thematisiert, darf und soll auch mitgenommen werden. (Bekleidung, Symbole, Gedichte, etc.)

Alles in allem geht es um eine spielerische und lustvolle Selbstentdeckung und um eine auch kritische und kreative Selbstverortung.

siehe auch: Cir


Nachtschattenpower

Open for all genders, mindestens 7 teilnehmerInnen, nach oben unbegrenzt!

Ein WorkShop von und für internationale, anarchistische, feministische Unruhestifterinnen, Kleinhäuslerinnen und Biorebellinnen – in Praxis und Theorie.

Mit Dagmar Benedikt und Ruth Devime

Die Saat der Bäuerinnen ist die Grundlage für die Ernährungssicherheit aller
Menschen und unterliegt weder einem Markt noch einer Regierung. Beispiele aus der der Kunst, der Ökologik (dieses Wort ist Absicht und muss so stehen bleiben!!!), der Biolandwirtschaft (3 Schwesternwirtschaft) und des internationalen Widerstandes von Frauen gegen die Biopiraterie der Konzerne sind die Grundlage dieses Workshops. Praktische Übungen vermitteln Wissen jenseits patriarchaler Kategorien von Denken, Handeln und Begreifen.


Virginia Woolf schule

Open for all genders, Erzählung & Diskussion

von A wie Anarchie, B wie Befreiung, C wie cool über F wie Feministin zu
W wie Widerstand und Z wie Zora: das Mädchen-ABC der feministischen Mädchenschule „Virginia Woolf“ Vortrag und Diskussion mit Mitbegründerinnen der feministischen Mädchenschule „Virginia Woolf“, die sich zwischen 1991 und 2000 im FZ/Wuk befand Es gibt jenseits der HERRschenden Schulpflicht noch viele andere Möglichkeiten die Kinder und/oder sich selber zu bilden. Die feministische Mädchenschule „Virginia Woolf“ war nur eine von vielen anarchistischen Möglichkeiten Mädchen durch ihre Mädchenzeit zu begleiten. In diesem Sinne möchten wir mit unserem Bericht über die V.W. Schule eine Diskussion zum Thema „Raus aus der staatlichen Zwangseinrichtung Schule“ anzetteln.


Silikon dildo workshop

Open for all genders, max. 15 teilnehmerInnen, keine Vorkenntnisse erforderlich

Kreiere eine Form aus Ton, mach einen Gipsabdruck, und fülle ihn mit Silikongel aus, um dein eigenes individuelles Spielzug zu machen, exakt in der Größe und Form deiner Wahl! Das Ergebnis mag vielleicht nicht so poliert und perfekt sein wie etwas, dass mensch in einem Geschäft kaufen kann, aber das Endprodukt ist jedenfalls benutzbar (wir empfehlen Kondome) und es macht verdammt viel Spaß es selbst zu machen! Sei darauf vorbereitet schmutzig zu werden!

Siehe auch:
Rubber by kat on myspace
Rubber by kat on facebook


Bikesexual: vegan DIY Sexspielzeuge aus kaputten Fahrradteilen


Open for all genders, max. 20 teilnehmerInnen, keine Vorkenntnisse erforderlich

Bikesexual: vegan DIY Sextoys aus recycleten Fahrradteilen

Lerne wie du ein Harness, Handfessel, Halsbänder, eine Peitsche oder einfach nur ein Armband oder Schmuck machen kannst, alles von kaputten Fahrradteilen und mit einfachen Techniken, sodass dein Sexleben genauso schmutzig, günstig und umweltfreundlich ist wie Du es willst; das Ganze weit über die Grenzen jeglicher Sexshopangebote.

(Der Workshop könnte für Personen triggernd sein, die physische oder sexuelle Gewalt erfahren haben, da wir klassische und auch BDSM Sextoys aus Müll, aus Fahrradteilen machen werden.)

Siehe auch:
Bikesexual’s website
Fotos
how-to zine @QZAP


Frauencafé erzählt ihre Geschichten


Erzählung, Diskussion, Film, Keine Teilnehmer_innen Beschränkung, Open for all genders

Im Rahmen der queer_feministischen Vernetzungswoche wollen wir einen Einblick in 34 Jahre FC-Geschichte, sowie in die Entstehung und Überlegungen zur Ausstellung, die seit Anfang Mai im Frauencafé zu sehen ist, geben. Wir würden uns freuen mit euch gemeinsam auf 34 Jahre frauenbewegte Geschichte im ältesten Frauen*raum Wiens zurückzublicken, ein Raum der wichtige soziale und kulturelle Schnittstelle zwischen Lesben und Frauen* der diversesten autonomen Projekte war und ist.

FC-Aktivistinnen vor der Kamera. Und viele, viele Frauen* haben in diesen 34 Jahren das Café (mit)gestaltet – als Teile von Kollektiven, mal Alleine, mal als Politprojekt, mal auch mit dem Versuch, ein wenig davon leben zu können. Einen ganz kleinen Teil dieser Frauencafé-Aktivst_innen haben wir in Interviews zu Wort kommen lassen. Ausschnitte aus den geführten Gesprächen werden wir in einem kurzen Film zeigen.

siehe auch: Frauencafé website


Queer Burlesque Show: Gay love story

Ein Macker sitzt in einer Bar, er wartet auf sein nächstes Opfer… Seine Wahl fällt auf den süßen schüchternen Typen der gerade reinkommt… Eine Queer Burlesque Performance, wo die Wahrnehmung des Publikums über die verschiedenen Charakteren erprobt wird…

Link zur Performance


Antifa und Männlichkeit

Open for all genders, maximal 20 teilnehmer_innen.

Was ist überhaupt Männlichkeit? Was macht Antifa-Politik aus und wieso ist sie an so vielen Punkten besonders bei jungen Männern beliebt? Warum gibt es auch in der Antifa Unterdrückungsverhältnisse? Die Gesprächs- und Entscheidungs-strukturen und die Ausrichtung der Antifa-Politik gehören auf den antisexistischen Prüfstand.

Wir reden über Symbole und Idole, um Tücken der alltäglichen Antifa-Arbeit, samt Heldentum und Revierverhalten. Unterdrückungsmechanismen schaffen sich aber nicht von selbst ab, nur weil sie vielfach in Diskussionen erkannt und benannt werden. Es geht also um die Entwicklung neuer Perspektiven und um konkrete Umsetzungsmöglichkeiten. Antifa ist zu wichtig, als es nur bei Kritik zu belassen.


„Nimm mir den Hammer nicht aus der Hand!“ Möglichkeiten und Grenzen antisexistischer Baustellenpraxis

Nur FrauenTrans, min 5, maximal 20 teilnehmer_innen.

Viele weiblich sozialisierte Menschen kennen Erfahrungen mit Baustellen als Orte, in denen Selbstermächtigung kaum Raum hat. Im Gegenteil: Oft überwiegen Erfahrungen, als Frau* nicht als kompetente Arbeitskraft anerkannt zu werden, permanente Hinweise als Frau* auf einer Baustelle eigentlich deplatziert zu sein, mit Sexualisierungen und sexistischen Witzen konfrontiert zu werden. Im Workshop geht es uns um Möglichkeiten und Grenzen antisexistischer Baustellenpraxis: Wie können Baustellen zu möglichst hierarchiefreien und offenen Räumen werden, in denen von- und miteinander gelernt wird? Zu Räumen, in denen es um die Reflexion (geschlechtlich bestimmter) Herrschaftsachsen und das stückweise Verlernen von Mustern und Verhaltensweisen geschlechtlicher Zurichtung geht? Dabei wollen wir unsere Auseinandersetzungen zur antisexistischen Baustelle rund um die Schenke – einen Kostnixladen mit Café in Wien – durch einen kurzen Input inklusive Doku vorstellen, vor allem aber gemeinsam vor dem Hintergrund persönlicher Erfahrungen in Kleingruppen konkrete Schritte, Herangehensweisen, Ideen für antisexistischere Baustellenpraxen erarbeiten.

Wir wollen die von uns umgesetzten Ideen zu antisexistischer Baustellenpraxis einerseits weitergeben, andererseits uns aber vor allem Feedback geben lassen und gemeinsam an der ausarbeitung, abänderung, ergänzung von ideen zu diesem Thema arbeiten.

Schenke
Antisexistische Baustelle Einladungs Mail



Mit Judith Butler in die Disco.
Queer Studies als Pop Studies

Lecture von Didi Neidhart

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so erscheinen mag, geht es in den Büchern von Judith Butler doch auch immer um Popkultur als kontextuelles Referenzsystem (das reicht von Filmen wie “Paris is Burning”, über HipHop bis hin zu Lady Gaga). Einerseits eröffnet Butler damit einen ganze Werkzeugkiste an Ansätzen für eine queer-feministische Popkritik, andererseits liefern Verweise auf
Techniken des Pop (“Remake/Remodel”, Remix, Posing) immer wieder anschauliche Beispiele dafür, wie die mitunter doch sehr komplexen und komplizierten Queer Theories in der Praxis funktionieren und angewandt werden können (und das im Grunde seit es Pop gibt). Wo durchdringen und transformieren sich queer-feministische Theorien und Praxen mit denen von Pop? Wo sind queer-feministischen Potentiale im Pop zu finden? Wo und wie agiert Pop als anti-queerf-feministischer Backlash? Entlang von Begriffen wie Übersetzungen & Gegenübersetzungen, Re-Signifying & Remix, “donig gender” & “Maschine machen”, Performanz, Performance & Pose, “sonic drag” & produktive Missverständnisse, Authentizität & Künstlichkeit sollen diese Aspekte zur Diskussion gestellt werden.

Biografische Anmerkungen:
DIDI NEIDHART, geboren 1963, wohnhaft in Salzburg, Chefredakteur von “skug – Journal für Musik” (A), Artikel u.a. für testcard (D), versorgerin (A), Elend & Verbrechen (D/CH), hält hin & wieder Vorträge und Lectures (u.a. The Queery Roots Of MTV, Queer Sixties-Underground, Over The Rainbow – 40 Jahre Stonewall-Riots) in Galerien, Museen, Kunstakademien, Fachhochschulen, Bars, Weinkellern, Clubs und Gärten, div. Katalog- und Buchbeiträge (u.a. “Michaela Melián – Triangel”, 2004), Beteiligungen bei Festivals und Ausstellungen (u.a. “Just Do It! Copyleft & Copywrong”, Lentos/Linz, 2003, “Popfeminismus – Lost & Found”, Shedhalle/Zürich & lothringer13/laden/München, 2007 & 2008, “Protest & Eigensinn im Widerstand der Kunst”, Galerie 5020/Salzburg, 2008, “No Sound of Music”, Kunstverein Salzburg, 2009), Promo & Booklet-Texte für div. Acts (u.a. Cherry Sunkist, Crazy Bitch In A Cave, F.S.K., Damenkapelle) DJ und Musiker (dis*ka/München, Discozma/Wien). Seine für die Ausstellung “Popfeminismus – Lost & Found” entstandene Pop-Cover-Montage “POESIE-ALBEN (Der Wust, Pt.1) – Collecting Dissidance & Hidden Charms” ist im LAMES-Barbereich zu sehen.


Warten auf das wunderland

screening und gesprächsrunde zum dokumentarfilm “warten auf das wunderland”

dokumentarfilm 75 min, deutsch und englisch, mit untertiteln in beiden sprachen,
berlin 2011, musik: sookee und geigerzähler
workshop sprachen englisch und deutsch

axel h. aus berlin-kreuzberg wird versuchte brandstiftung an bundeswehrfahrzeugen
vorgeworfen. damit gilt er als links-extrem. er wartet derzeit auf eine gerichtsentscheidung. alice evermore aus berlin-kreuzberg bereitet sich auf eine operation vor. ihr “body project” übertritt dabei gesellschaftliche vorstellungen von geschlecht und ist an strenge gesetzliche vorlagen gebunden. was treibt die beiden an? wie weit gehen sie und andere für ihre überzeugungen und träume? “warten auf das wunderland” ist ein dokumentarfilm über gesellschaftliche normen und geschlechterideologien, gefängnis, krieg und vor allem ein film über
frei(t)räume und utopien.

Film blog


Safer sex workshop

open for all genders, eventuell triggernd, ungefähr 2 Stunden, bis zu 20 Teilnehmer_innen
Ein praktischer Workshop über die Möglichkeit “safer sex” in dein Sexleben einzubeziehen, erleichtert durch eine Sexarbeiterin mit 10 Jahren Erfahrung mit “safer sex” Techniken in ihrem professionellen und persönlichen Leben. Von einer schadenvermindernden Perspektive über sexuelle Gesundheit ausgehend, werden wir folgende Themen behandeln : Hat “safer sex” politische Auswirkungen ? Inwiefern ist “safer sex” relevant für queeren Sex ? Wie kann mensch es heiß, spaßig und leicht anstellen ? Wir werden Vorführungen machen und es wird auch die Option geben die vielen Werkzeuge und Techniken interaktiv umzusetzen. Offen für alle genders.

Siehe auch:
Sadie Lune


Eine Gebärmutterhals und Vagina Livetour.

ungefähr 2 Stunden, bis zu 20 Teilnehmer_innen für den ersten Teil, die Teilnehmer_innenanzahl für den zweiten Teil is abhängig von der Anzahl an Spekulums, die zur Verfügung stehen. Eventuell triggernd.

Im ersten Teil des Workshops werden ich vorführen wie mensch den Gebärmutterhals finden kann, ich werde ihn zeigen und die wichtigsten anatomischen Aspekte, Sex, Genuss und die politische Bedeutung und Auswirkungen des Gebärmutterhalses Anblicken erklären. Im zweiten Teil werden die Teilnehmer_innen, von mir im Prozess begleitet, ihren eigenen Gebärmutterhals zu finden und werden ihn sehen können, das Ganze gefolgt von einer Gruppendiskussion.

Die Teilnehmer_innen sollten ihre eigenen Handtücher und Kissen mitbringen.
Siehe auch: Sadie Lune


Ferien in Schlampenau

Filmpräsentation

“2007 fand das erste “Ferien in Schlampenau, Sommercamp für unnatürliche Frauen” statt, dass inzwischen zu einer jährlichen Veranstaltung geworden ist.

“Auch unnatürliche Frauen brauchen Erholung”, stand in der Ankündigung, “einfach Zeit mit anderen Schlampen verbringen, fernab der Heteronormativität, um Erfahrungen auszutauschen, Utopien zu diskutieren oder gemeinsam eine neue Beziehungskultur zu entwickeln.”

Vier Teilnehmerinnen sprechen über Polyamorie, das Sommercamp, Feminismus, Queer Identitäten und ihre Träume für die Zukunft.

Dieser do-it-yourself (and no budget) Dokumentarfilm zeigt einen Kampfgeist gegen die Entfremdung in einer Gesellschaft wo immer missverstanden oder unterdrückt wird, wenn man eine Frau, polyamorös, Feministin, queer oder transgender ist. Das Camp erscheint als ein Ort der Zusammengehörigkeit, der Freiheit, des Austausches und für Spaß.“/

Siehe auch: Film website


Queer feministische Community Online Media: Organisation, Entwicklung und Wachstum

open for all genders, 2 Tage, jeden Tag 3 Stunden mit jeweils 20 Minuten Pause. Am 1. Tag mehr Theorie und Erfahrungsaustausch, am 2. mehr Problemlösung und technische Fertigkeiten

Basierend auf 6 Jahre Erfahrungen mit dem Initiieren, Organisieren und der Erhaltung von Online Comunity Media in Kroatien (cunterview.net wurde in 2006 gegründet und in 2010 in voxfeminae.net restrukturiert), wird die Mitbegründerin und Editorin Gabrijela Ivanov Herausforderungen und Erfahrungen teilen, Überlebungstipps sowie sich entwickelnde Techniken in folgenden Bereichen geben: kollektive Struktur vs. kollektive Ziele, technische Bedürfnisse und Basis Werkzeuge, Impakt Optimierung, schwierige Zeiten durchhalten, Ressourcen teilen, mögliche Vernetzungsplattform, Videoproduktion fürs Internet.

Es besteht die Option einen “Video for Web” Workshop an einem 3. und 4. Tag zusätzlich zu machen, aber nur wenn es dafür 4-6 Interessierte gäbe und diese ein Basiswissen über Audio und Videobearbeitungen haben.

Alle Teilnehemer_innen des 1. Workshoptages sollten folgende Infos senden :

Name oder Nickname:
Kontakt E-mail:
Vertetenes Kollektiv/Initiative:
Gründungsjahr :
Kurze Infos zum Kollektiv:
Links: (kollektive Website, fb page, Mypace, YouTube, Vimeo… alle Seiten und Accounts, welche das Kollektiv verwendet)

Für den zweiten Tag sollten die Teilnehmer_innen ein Basiswissen über Online Inhaltsmanagment und/oder spezifische Angelegenheiten/Probleme in ihrem Kollektiv haben, welche gelöst gehören.

Die Idee dahinter ist, die Online Gestaltung/Darbietung von teilnehmenden Kollektive/Initiativen zu analysieren, gemeinsame Nenner zu finden, Erfahrungen zu sammeln und eine bessere zukünftige Zusammenarbeit und Vernetzung zu fördern.


Abgesagt! FrauenLesbenTrans Fahrradwerkstatt by Bikekitchen Wien

nur für Frauen und Trans

Siehe auch:
Bikekitchen website


Geschlecht im Spiel

Film präsentation & diskussion

Deutsch Beschreibung kommt


Abgesagt! Eifersucht und patriarchat

(der workshop wird eher spontan passieren)

Open for all genders, 5-15 Teilnehmer_innen, Diskussion

“Ein Mann schlägt mit einem Messer auf seine Freundin ein, als diese ihm bekundete, sie wolle ihn verlassen.” Ein Sachverhalt, der uns beinahe täglich in den Zeitungen begegnet. Eifersucht : eines der häufigsten Gewalt-, und Mordmotive, aber für die meisten Menschen dennoch ein Liebesbeweis.
“Eifersüchtig sein” stößt immer auf viel Mitgefühl, ist ja auch ein Gemütszustand, dem beinahe alle Menschen mehr oder weniger einmal begegnet sind. Eifersucht wird viel zu schnell einfach hingenommen, nicht hinterfragt, ja beinahe in zwischenmenschlichen Beziehungen voneinander erwartet. Dass Eifersucht unterdrückt, Herrschaftsverhältnisse reproduziert und viel zu oft mit (patriarchaler) Gewalt zusammenhängt, wird vergessen bzw. ins Private verdrängt. Anhand verschiedener Texte wird es bei der Diskussion darum gehen, aufzuzeigen, dass Eifersucht keine “natürliche menschliche Eigenschaft” darstellt, keine soziale Gegebenheit, sondern sozial konstruiiert und ein Produkt der patriarchalen kapitalistischen Gesellschaft ist.

Ein Erfahrungsaustausch, eine Selbstreflexionsrunde, ein Gedankenanstoß. Das Private ist politisch !


Queer BDSM-Politik des Begehrens

Nur für frauen/trans/genderqueers, kein hetero männer. Vortrag und Diskussion für 10-30 Teilnemer_innen

Trigger-Warnung: Der Vortrag / Workshop konzentriert sich auf die Traumata verwandten Inhalten.

In der Vorlesung werden wir den Hintergrund des ehrenamtlichen Engagements in einer Nutzung von diskutieren Kraft und Demütigung als Teil der erotischen Existenz. Wir werden die historischen Hintergrund der politischen Auseinandersetzung mit BDSM in der feministischen Bewegung, die
psychologischen Hintergrund von persönlichem Engagement und die Begegnung zwischen dem persönlichen und politischen Geschehen „in den Kerker“. Wir werden die persönlich-politischen Ursprünge der Erotik, des Geschlechts, der Liebe und wie diese Einfluss auf unsere erotischen Möglichkeiten zu erkunden, und schließlich werden wir die Gefahren des nicht reflektierenden BDSM zu erkunden, um die Möglichkeiten bewusst werden die häufig versteckten Bedürfnisse aller Beteiligten und die äußerster Wichtigkeit und Werkzeuge für die der laufenden Dialog und die Reflexion über die Gegenwart und die Beziehungen zwischen Scham, Schmerz und Freude.

Yana Ziferblat ist Trainer und feministische Beraterin. Sie hat 16 Jahre Erfahrung in Aktivismus, Moderation, Koordination und Beratung, dreizehn von ihnen in Palästina-Israel, wo sie die Coalition of Women for Peace und koordinierte Arbeit der anderen großen palästinensisch-jüdischen Netzwerke Handeln im Kampf gegen die israelische Besatzung führen, sexueller und häuslicher Gewalt, LGBTQI Rechte und Migration. Derzeit berät Yana Gemeinschaften, Bewegungen, Organisationen und Einzelpersonen auf Gemeinde-und Aufbau von Netzwerken, post Trauma Antwort, burn out Prävention, Reaktion der Gemeinschaft auf sexuelle Gewalt unter den Generationen-Dialog, integrierte Sicherheit von Aktivisten und Krise Transformation. Yana hat einen Abschluss in Psychologie und MA in Critical Gender Studies von Central European University.


Abgesagt!Prostata massage – penetration und heteronormativität

diskussion, open for all genders

Was zählt als (echter) Sex und was ist “nur rummachen”? Was wird mit Penetration verbunden? Welche Unsicherheiten, Normen, Erwartungen und unterdrückenden Strukturen sind mit Analsex verbunden? An welches Geschlecht oder sexuelle Orientierung denken wir, wenn die Begriffe Penetration oder Analsex fallen? Welche Möglichkeiten werden in unserem Sexleben aufgrund von Informationsmangel, Kommunikationsdefizit, Unsicherheit und Normierung nicht ausprobiert?
Es ist geplant, über das ungesagte, das unübliche, das ungewöhnliche, das Tabu Prostatamassage sowie vertauschte Geschlechternormen zu reden. Es wird versucht, mit direkten, klaren Begriffen zu reden, Dinge beim Namen zu nennen, obwohl (und gerade weil) es unangenehm und ungewöhnlich sein kann.
Der Workshop wird von einer Person gehalten, die Erfahrung mit Cross-Dressing, vertauschten Geschlechter-Rollen und Prostata-Massage hat. Die Sprache im Workshop kann für Leute die sexualisierte Gewalt erfahren haben triggernd wirken.


Heteronormativität und sexismus in Hip Hop

Nicht bestätigt.


Kampf ums Rederech

open for all genders, diskussion, 1-30 TeilnehmerInnen

Wer in Gruppen was zu sagen hat, ist im wörtlichen Sinne auch meist tatsächlich Ausdruck der Machtverhältnisse in diesen Gruppen, und privilegierter Subjektpositionen. In diesem Workshop wollen wir uns zunächst gemeinsam mit euch anschauen welche Mechanismen es gibt mitttels derer Rederecht in Gruppen verhandelt wird, unter denen der bekannteste wohl das Unterbrechen ist. Im zweiten Teil wollen wir Strategien überlegen wie auch abseits von direkter Thematisierung (die freilich auch wünschenswert ist) mit oft recht einfachen Kunstgriffen das Recht zu reden – und damit wer was zu sagen hat – anders verteilt werden kann.


Sexarbeit: eine Arbeit wie „jede andere?“

Ob voyeuristische Blicke darauf geworfen werden, ob Schlagzeilen darüber geschrieben werden, ob Skandale darüber in den Massenmedien verfolgt werden: die Hauptakteuer_innen in der Sexarbeit bleiben meist ausgeblendet und auf ihre Tätigkeit reduziert. Politische und feministische Diskurse, in einer komplexen Verflechtung mit moralischen Überzeugungen kennzeichnen dieses Feld. Die Betroffenen werden selten in diese Prozesse (wie Entstehung von Reglementierungen) einbezogen.

Eine Dokumentation von der „European Conference on Sex Work, Human Rights, Labour and Migration 2005“ soll hier zu Diskussion und Reflexion anregen und die Stimmen der Sexarbeiter_innen selbst hörbar machen. Ein theoretischer Input liefert die notwendige Informationen zu feministischen Positionierungen und gesetzliche Regelungen der Sexarbeit. Anhand der täglichen Erfahrungen von den Mitarbeiterinnen von maiz, autonomes Zentrum von und für Migrantinnen in Linz im Rahmen von Streetwork können im Anschluss die Zugänge, ausgehend von der Lebens- und Arbeitssituation von Sexarbeiter_innen diskutiert werden.

Dieser Post ist auch verfügbar auf: Englisch

5 Kommentare zu Programmvorschau

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  5. Barb sagt:

    Super Programm nur schade, ja schade, dass es unter der woche und untertags ist. wenn eine im sozialbereich arbeitet , dann ist das im september kaum machbar einen urlaub zu nehmen.
    ohwow-gute zeit euch.

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