Feedback und reflexion treffen!

6. Oktober 2011
18:00bis21:00

Feedback und reflexion treffen in D3z3ntrale im bildende (Schillerplatz 3). Komm vorbei, oder schick ein email mit deine Eindrücken, wünschen usw an vernetz2[at]kukuma[punkt]info !

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infotelefon nummer!

infonummer: +43 680 2240231

wie ihr zum gelände kommt:
http://queerfem2011.blogsport.eu/anreise-zum-gelande/

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QueerFem steht schon ganz dicht vor der Tür!

Das Queerfeministische vernetzungstreffen steht schon ganz dicht vor der Tür! Alle wichtigen Informationen für die anreise sind hier zu finden. Das Programm ist jetzt mehr oder weniger fix.  es wird aber immer Platz und Zeit für spontane Diskussionen, Workshops, oder einen Film zu zeigen etc  geben !

Wichtige infos: Bitte bewahrt eure Rechnungen im Zusammenhang mit Reisen (spritkosten, Zug, Bus etc). Bringt bitte ein (oder zwei – eins extra für Menschen in schlafplatz-Not) Zelt mit, und bitte kommt ohne Hunde. Menschen mit Kindern sind herzlich willkommen! Es wird ein Barrierefreies klo gegeben, und alle (ausser ein) workshop-räume sind im Erdgeschoss und am Gelände, und es gibt Möglichkeiten für barrierefreie Schlafplätze vor Ort. Die Schutzräume nur für Frauen, Lesben, Intersex- und Trans-personen sind leider im ersten Stock im Haus, aber wenn es andere wünsche gibt,  kann es  reorganisiert werden.

Die Kosten sind aus Spenden finanziert, was bedeutet, dass das gesamte treffen auf freier Preispolitik basiert, spendet bitte, was ihr könnt! Und keine Sorge, wenn du nichts spenden kannst! Das Essen wird vegan sein, Frühstück und eine warme Essen pro Tag ist geplant. Wenn ihr besondere Anforderungen, Allergien etc. hat, schreibt uns bitte ein E-Mail, oder sagt es beim Ankommen am infotisch . Alle Teilnehmer_innen sind eingeladen zu helfen! beim  Infotisch, in der Küche, beim putzen usw.

Und nicht zuletzt sind wir immer noch auf der Suche nach helfenden Händen!  ab sonntag  (19.9.) nachmittag werden leute in St. Pölten sein und mit dem aufbau beginnen. fühl dich frei, einfach mitzumachen!

infonummer: +43 680 2240231

also, bis bald! see you!

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Manifest für nicht-diskriminierende Sprache(n) während der QueerFem Vernetzungswoche

Das Queerfeministische, inter/antinationale Vernetzungstreffen wird vom 19. bis 25. September 2011 in St Pölten, das sich zwischen Wien und Linz unter der HERRschaft des Österreichischen Staates, der deutsch als die mehrheitssprache reproduziert und durchsetzt.

Wir wollen uns mit struktureller Diskriminierung in einer inter-/antinationalen Umgebung auseinandersetzen, deswegen wollen wir das verschiedene Sprachen verfügbar sind, weil wir niemenschen wegen seine_r (nicht-)gesprochenen Sprache ausschliessen wollen. Wenn eine Person eine Übersetzung benötigt, dann ist das genauso wichtig wie wenn fünf oder zwanzig Personen eine bräuchten, besonders wenn es um nicht-koloniale oder post-kolonial unterdrückte Sprachen geht.

In jedem Workshop, jeder Diskussion, jeder Veranstaltung etc. sollte es die Möglichkeit für die Übersetzung(en) geben, die von den denen die teilnehmen wollen benötigt werden.Es liegt in der Verantwortung der Menschen die den Workshop, die Lesung usw. vorbereiten und der Menschen die am Workshop teilnehmen, am Anfang des Workshops die (Sprach-)Bedürfnisse aller zu erfragen, sowie es in der Verantwortung der Menschen mit anderen(?) Bedürfnissen liegt, ihre Bedürfnisse nach sprachlicher zugänglichkeit zum Ausdruck zu bringen.

Wir bitten alle Menschen die an einer Teilnahme interessiert sind (es spielt keine Rolle ob für einen Nachmittag oder die ganze Woche) uns so schnell wie möglich zu schreiben und uns wissen zu lassen welche Übersetzung(en) wir für welche workshops organisieren sollen (und ob sie die Kapazität haben für jemensch anderen zu übersetzen). Wir denken das Frontalübersetzungen besser sind als Flüsterübersetzungen, weil Flüsterübersetzungen die Menschen für die übersetzt wird ausschliessen, weil sie nicht genauso an der Diskussion teilnehmen können wie die anderen. Im Endeffekt hängt es von den Bedürfnissen der Menschen die an einem workshop teilnehmen wollen ab, in welche Sprachen wie (frontal oder flüsternd) übersetzt wird.

Darüberhinaus erwarten wir von allen Teilnehmenden und Besuchenden des QueerFem Treffens strukturelle Diskriminierung und die unterschiedlichen Bedürfnisse der anwesenden Menschen sehr ernst zu nehmen, nicht nur in den Workshops, sondern auch beim Essen, in der Warteschlange vor det Toilette, oder wenn du fragst wer alles einen Kaffee möchte oder welche (Essens)Allergien jemensch hat oder wer Karten oder verstecken spielen mag.

Es ist keine Vorraussetzung die verschiedenen Sprachen perfekt zu sprechen – in einer antirassistischen Umgebung sollte sich niemensch wegen seine_r (nicht vorhandenen) Sprachkenntnisse, seine_r Aussprache oder Grammatikfehler wegen schämen. Dies ist ein wichtiges Prinzip während des Vernetzungstreffens!
Es ist nicht leicht für jede_n, besonders weil Menschen mit besserer Bildung und höherem Klassenhintergrund, also privilegiertere Menschen, dazu neigen mehrere Sprachen zu sprechen oder es zumindest mit mehr Selbstvertrauen zu behaupten.
Und selbst dann sind sie meistens auf westliche Sprachen, Sprachen der Kolonisatoren und der post-kolonialen Unterdrückung wie Englisch, Deutsch und Französisch, Spanisch beschränkt. Dies ist einer der wichtigen Gründe, warum wir wollen, das Menschen Sprache(n) teilen.

Die Schwierigkeiten mit verschiedenen Sprachen und den ihnen eigenen unterdrückenden Strukturen schliesst auch gegenderte Sprache ein. Die meisten (aber nicht alle) Sprachen unterscheiden zwischen männlichen und weiblichen Geschlechtern, wenn über bestimmte Personen in der dritten Person gesprochen wird, und oft sogar wenn es um Gegenstände, Positionen, Jobs usw. geht. Dies spielt eine große Rolle in der Reproduktion von Hierarchien und es ist ein langer Weg neue Wege des Sprechens zu erlernen ohne Geschlecht zu reproduzieren. Besonders wenn es absolut nicht relevant ist.

Während der QueerFem Woche (und auch nirgendwo anders) sollte niemensch von anderen als weiblich oder männlich oder eine andere Geschlechterkategorie benannt oder gelabelt werden. Die einzig akzeptable Art von Labeling ist freiwillige Selbstidentifikation. Wenn zum Beispiel eine Person sagt, das sie gerne als sie/er/es/X/*/wasauchimmer bezeichnet werden möchte dann solltest du die Person so bezeichnen, ansonsten solltest du erst fragen was die Person mag.
Dies bedeutet natürlich nicht, daß mensch Privilegien und strukturelle Dominanz nicht benennen darf, oder das über Gender in einem Kontext wo es nicht nur wichtig sondern das Hauptthema der Diskussion oder der Nachricht ist nicht gesprochen werden darf. Manchmal ist es wichtig über Genders oder Sexualitäten zu reden um über Privilegien reden zu können. Wir alle müssen unseren Teil dazu beitragen uns gegenseitig ernstzunehmen und Sprach und Gender hierarchien zu überwinden, und sie nicht zu vergessen!

Wir wollen nicht, daß es auf dem QueerFem Treffen eine dominante Sprache gibt, wir wollen die Bedürfnisse der verschiedennen Menschen mit verschiedenen Hintergründen so gut wie möglich erfüllen. Dafür müssen wir so schnell wie möglich über deine Bedürfnisse Bescheid wissen (auf der Website oder per email). Es wird am Gelände die Möglichkeit geben die verschiedenen (Sprach)bedürfnisse am Anmelde/infopoint Tisch anzugeben, aber wir müssen die Übersetzer_innen im voraus organisieren. We need all the participants to take this very seriously in the way they deal with each other during the networking meeting and hopefully after as well in their lives. Wir bitten alle Teilnehmenden dies sehr ernst zu nehmen und im alltäglichen Miteinander während der QueerFem Woche, und hoffentlich auch danach in ihrem Leben, zu beachten.

Wir wollen euch auch ermuntern jederzeit eure Hilfe beim übersetzen anzubieten, jetzt oder später oder spontan vorort! Alle Hilfe ist willkommen um eine so nicht-diskriminierende, offene Atmosphäre wie möglich zu schaffen! Feedback about our concept, our way of dealing with languages is also very welcome! Feedback zu unserem Konzept, unserer Art und Weise wie wir mit Sprachen umgehen ist ebenso sehr willkommen.

Queerfeministische antirassistische grüsse
PlanLos! vernetz2

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Danke für das Logo!

Im Zuge der Arbeit für die Queer/Fem Woche waren wir relativ am Anfang auf der Suche nach Bildmaterial für Flyer, Plakate und Ähnliches. Dabei kam uns über Suchmaschine die Schnecke unter die oben im Header zu finden ist. Wir haben sie dann einfach verwendet – ohne viel darüber nachzudenken wer sie gemacht hat und aus welchen Kontext sie stammt.

Sie stammt von den QueerFem Tagen Berlin 2007
http://www.myspace.com/queerfeministischetage

und es wäre nett von uns gewesen zu fragen – danke an die Künstlerin* das wir sie trotzdem weiterhin verwenden können!

Hier noch ein passender Text zum Thema:
http://clararosa.blogsport.de/2011/05/23/das-bisschen-polit-arbeit-macht-sich-von-allein/

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Programm! & Vorbereitung

5. September 2011
17:00

Das Programm kommt langsam online, hier gibt es einen vorläufige Übersicht in Deutscher oder Englischer Version.

!!! Mithilfe bei Übersetzung und Organisation usw. wird dringend benötigt !!!
e-mail an: vernetz2 [at] kukuma.info

The program is slowly getting online, have a look at the german or english version, offer your help in translating, organising at vernetz2[at]kukuma.info

Die QueerFem Vernetzungswoche wurde von sehr wenigen Menschen,nach dem DIY Prinzip auf die Beine gestellt und der Aufwand und die Größe des Projekts scheint jeden tag zu wachsen..somit sollte klar sein,dass jede einzelne teilnehmenden Person Verantwortung über das was passiert trägt….wenn dir etwas nicht passt oder verändert haben willst..dann tu es einfach selber…
die QueerFem Vernetzungswoche braucht DICH!!!! 😉

The QueerFem Networkmeeting is organized by few people and the main principal is DIY! The project is getting bigger and bigger therefore we wanted to make clear that every participant who is coming to the QueerFem Networkmeeting is responsible what is happening…so if you are unhappy or if you want to change something you’re called upon to do it by yourself…
the QueerFem Networkweek needs YOU! 😉

nächstes Treffen für Unterstützen während und vor der Woche
next meeting to support under and during the week

12.09 – 17h D3Zent4le – Akademie der bildenden Künste

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19. September 2011bis25. September 2011

Dear all

On 19.09.11 -25.09.11 is an inter(anti)national queer feminist network meeting week in September in St.Pölten (the capital of Lower Austria) at the LAMES area (blog.lames.at/).
The goal of this inter(anti)national queer feminist week is an intense exchange of both topics beyond borders and to support inter(anti)national networking. The principles of the networking week are anti-authoritarian, anti-sexist, anti-racist, anti-homophobic, anti-heteronormative, anti transphobic, participative and libertarian. Besides of the space where to celebrate, hang out and relax there should be the focus on the intense and in terms of content exchange and no superficial discussions. We want a week to live with and learn from each other.

The QueerFem network meeting has the aim to make contacts between autonomous and independent groups and people and to turn theoretical issues into the praxis.

Queer-Feminism offers a lot of different perspectives on inequality and power relations and create the base to discuss it from different views. That means that there are a lot of controversial discussions which will bring up lot of questions!

Identity Women vs. Queer Identity Deconstruction? – Pro-Feminism ? – Exclusivity? – Intersectionality (different forms of discrimination)-how can you deconstruct yourself in the society if you are confronted with the repression of the daily life) vs. Deconstruction? – etc. !

important for taking care of each other:

awareness of any kind of discriminations,and continuous reflection – discussion!
language barriers shouldn’t exclude people!

anti authority, anti sexism, anti racism, anti-homophobia, anti-transphobic

general informations:
There will be a women&trans only room.
The area can be prepared partly barriers free. (if there are needs for that, please request)
Pets should stay at home.

There is enough space for camping, if it’s necessary there is the possibility to sleep in the house. (if there are needs for that, please request)

program preview
workshops, discusions, performances, input, cinema, etc.
You can find the program 1 month before the QueerFem network meeting on the homepage.
Queer feminist greetings!

Projectgroup Plan!los “vernetz2”
planlos.blogsport.eu
queerfem2011.blogsport.eu
vernetz2@kukuma.info

 

Next open meeting for preparation, get familiar with the project etc. is at 19. August. 2011 at the kukuma summer week at the LAMES area in St. Pölten  at 5 pm

Publiziert am von Plan.Los! | Hinterlasse einen Kommentar

Queer-Fem-Vernetzungstreffen 2011

Liebe Alle !
Vom 19.-25. September 2011 findet in St. Pölten (Niederösterreich) am LAMES Gelände eine inter(anti)nationale queer-feministische Vernetzungswoche statt.

Ziel des Ganzen ist eine intensive Auseinandersetzung mit beiden Themen jenseits der lokalen Grenzen und zur Förderung inter(anti)nationaler Vernetzung. Dabei sollten antiautoritäre, antisexistische, antirassistische, antihomophobe, antitransphobe, partizipative und libertäre Prinzipien die Basis der Vernetzungswoche sein. Auch wenn Platz zum Feiern und Entspannen eingeplant wird, geht es uns v.a. um eine intensive inhaltliche Auseinandersetzung, keine (viel zu oft) oberflächlichen Diskussionen, sondern um ein einwöchinges miteinander und voneinander Lernen und Leben.

Programmvorschau

Workshops, Diskussionen, Performance, Input, Kino etc.

1 Monat vor der QueerFem Vernetztungswoche ist das Programm auf der Homepage zu finden.

QueerFeministische Grüße !

Plan.Los! Projektgruppe “vernetz2”
Queer-Feministische Grüße,

Plan.Los!, Projektgruppe “Vernetz2”

 

Nächstes offene Treffen am 27.Juli.2011 um 21h in der D3zent4le in der Universität der Bildenden Künste

Offenes Treffen am 19. August. 2011 während der Kukuma Sommerwoche am  LAMES Gelände um 17h

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